Schulsozialarbeit

Seit 02. März 2009 gibt es Schulsozialarbeit an der Schule. Ermöglicht wird dies über das ESF+-Programm „Schulerfolg sichern!“ (finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt).

Ziel des Programms ist es, sozialpädagogische Projekte an Schulen aller Schulformen zu ermöglichen, um jungen Menschen in schwierigen Situationen des Erwachsenwerdens zu unterstützen und aktiv Hilfe anzubieten. Schulsozialarbeit soll außerdem dazu beitragen ein hohes Niveau der allgemeinen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern, vorzeitige Schulabbrüche zu verringern bzw. zu verhüten und den gleichen Zugang zu einer hochwertigen Sekundarbildung fördern.

Unsere Schulsozialarbeiterinnen sind Frau Seifert (geb. Pfleger) und seit dem 01.10.2019 Frau Werner-Tiedtke, sie stehen als Ansprechpartnerinnen für alle (d.h. Schüler, Lehrer, Eltern, Angehörige) und für sämtliche Problemlagen, die auftreten können, regelmäßig zur Verfügung.

An unserer Schule ergeben sich folgende konkrete Arbeitsfelder:

  • Beratung und Begleitung in Einzelfällen und in multiplen Problemlagen,
  • beständige Kontaktarbeit mit Schülern / ein offenes Gesprächsangebot,
  • Schulung sozialer Kompetenzen z. B. in Sozial- und Verhaltenstrainings,
  • Berufsorientierung speziell durch die Arbeit mit dem Berufswahlpass,
  • Durchführung / Begleitung des Lernmethodentrainings,
  • Freizeitangebote im sportlichen und kreativen Bereich,
  • Projektbegleitung der Schülerfirma „headliner“ S-GmbH,
  • Unterstützung, Mitorganisation/-planung und Durchführung von schulischen (Unterrichts-) Projekten und von Schulfesten/-veranstaltungen,
  • kontinuierliche Arbeit mit dem Schülerrat und der Ordnungsgruppe,
  • präventive und intervenierende Projekte zur Drogen- und Gewaltprävention sowie Demokratieerziehung,
  • Elternarbeit: Unterstützung bei Problemen, Vermittlung zwischen Schule und Elternhaus, thematische Elternversammlungen,
  • regionale Vernetzungsarbeit mit Jugendamt, Ordnungsamt, Freizeiteinrichtungen, Kinderheimen usw.,
  • Krisenintervention: Einschreiten bei aufkommenden (akuten) Problemen,
  • interne und externe Gremienarbeit,
  • Öffnung der Schule nach außen sowie Öffentlichkeitsarbeit. 

Alle oben genannten Maßnahmen dienen neben der Ausbildung eines positiven Schulklimas besonders der besseren Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, der Bereitschaft, sich aktiv einzubringen und die Schulzeit erfolgreich abzuschließen.  

Mit der neuen Förderperiode ab 2022 ist das ESF-Programm bis 2024 erneut an der Schule verankert und somit ein fester und verlässlicher Bestandteil für Schüler, Lehrer und Eltern und externe Partner.

                              

 

   
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