Name: Frau Pfleger und Frau Werner-Tiedtke

Anschrift: Rasberger Straße 2, 06712 Zeitz

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Telefon (Schule): 03441 - 72 59 44 2

Telefon (mobil): 0151 - 40 63 95 91 (Fr. Pfleger)

                        0151 - 40 63 82 61 (Fr. Werner-Tiedtke) 

Träger der Schulsozialarbeit: CJD Sachsen-Anhalt (Standort Zeitz-Weißenfels)

Zusammenfassung zum digitalen Elternabend "Zu Hause wegen Corona! Wie Eltern und Kinder Medien jetzt gut nutzen"

Wie bereits angekündigt, kam am Donnerstag (26.03.20) der digitale Elternabend der Initiative "Schau hin!" und ich möchte für alle, die dieses tolle Angebot nicht wahrnehmen konnten, hier eine kleine Zusammenfassung geben. Die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" ist eine Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von Das Erste und ZDF, die Familien bei der Medienerziehung hilft.

Der Elternabend wurde von Dr. Iren Schulz gehalten, die als Mediencoach bei der Initiative tätig ist. Ein sehr schönes Zitat zu Beginn war, "Verstehen ist besser als verbieten" und mit diesem Motto wurde durch das Thema geführt. Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder mit Medien nicht alleine lassen. Eine der wichtigsten Fragen überhaupt ist, wie viele Nachrichten sind denn für mein Kind geeignet? Denn Kinder, wie auch Erwachsene wollen momentan immer auf dem neuesten Stand sein und alles erfahren. Diese Dauerbeschallung zieht natürlich auch große Beunruhigung und viele Ängste nach sich. Besonders wenn dann noch Verwandte und Bekannte betroffen sind, erleben wir dann auch eine persönliche Nähe zum Thema und es kann sehr schnell emotional werden. Und dann gibt es noch die vielen Fake-News, die sich in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer ausbreiten. Leider machen diese die größten Probleme, da man oft dem Irrglaube unterliegt, weitergeleitete Nachrichten von Freunden/Bekannten auch als besonders glaubwürdig einzustufen, weil man ja schließlich den Absender der Nachricht kennt. Dies ist aber tatsächlich nicht der Fall. Ein guter Vorsatz wäre es, sich gut ausgewählte Nachrichten gemeinsam anzuschauen und zwischendurch immer mal wieder abzuschalten.

Was die Mediennutzungszeiten angeht, sollte man mit sich selbst und den Kindern nicht zu streng sein, dennoch sollten die grundlegende Alltagsstrukturen und Regeln weiterhin erhalten werden. Es gibt eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema Bildschirmzeiten, die wie folgt lautet: Kinder bis 5 Jahre sollten 0,5 Stunden täglich und Kinder zwischen 6 und 9 Jahren nur 1 Stunde täglich vorm Bildschirm sitzen. Ab 9 Jahren sollte man mit einem Tages- oder Wochenkontingent arbeiten: entweder 10 Minuten pro Lebensjahr am Tag oder 1 Stunde pro Lebensjahr in der Woche. Hinzu kommt natürlich momentan noch die Zeit für digitale Schulaufgaben und die Kommunikation mit Freunden und Verwandten, diese sollte momentan mit oben drauf gerechnet werden. Wichtig ist dabei auch die Vorbild-Rolle der ElternBildschirmfreie Zeiten sollten für alle gleichermaßen gelten und dann auch als Familienzeiten genutzt werden.

Wie ist das nun mit dem Unterricht von zu Hause aus? Der Lebensraum Schule (Unterricht; Lerninhalte; Freunde; Pausen; Beisammensein; Austausch mit Gleichaltrigen und Lehrern) ist momentan leider komplett lahmgelegt und kann bzw. soll auch nicht von der Familie 1:1 ersetzt werden. Unsere Kinder und Jugendlichen sind genauso mit der Situation überfordert, wie die Erwachsenen auch. Das Wichtigste deshalb ist, dranzubleiben, die Alltagsstrukturen beizubehalten, sich nicht unter Druck zu setzen alles schaffen zu müssen und für sich als Familie den eigenen funktionierenden Weg zu finden. Eventuell können auch andere Familienmitglieder via Telefon-/Videokonferenzen mit in den Heimunterricht einbezogen werden. Mit Hilfe von medienpädagogischen Angeboten (Ideen für kreative Mediennutzung) kann die Zeit zu Hause kreativ/produktiv genutzt werden.

Wer sich den gesamten Elternabend noch einmal als Mitschnitt anschauen mag, findet ihn hier "Zu Hause wegen Corona! Wie Eltern und Kinder Medien jetzt gut nutzen" auf dem YouTube-Kanal der Initiative. Wichtige Hinweise finden Sie zudem am Ende des Videos in der offenen Fragerunde. Zum Nachlesen gibt es auch die Präsentation nochmal als Datei Mediennutzung und Corona.pdf.

In der Link-Liste der Präsentation finden Sie auch weitere Ideen zu Wissenssendungen für Kinder und zu digitalen Angeboten für Schule und Unterricht.

Vorlesepause der Beltz-Verlagsgruppe

Wer vom vielen Aufgaben lösen und aktiv sein mal eine Pause braucht, für den habe ich hier einen schönen Tipp: Vom 25.03. bis zum 07.04.2020 lesen bekannte Beltz-Autoren und Autorinnen aus ihren aktuellen Büchern vor. Die Beiträge dauern jeweils 20 Minuten und dienen zum Entspannen für Kinder und Eltern. Hier sind die Videos dazu zu finden: Vorlesepause bei Beltz  

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, auch einmal eine Pause zu machen und abzuschalten. Gerade in dieser anspruchsvollen Zeit sollte dies nicht zu kurz kommen.     

 

Als Familie den Alltag meistern in Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona ist nichts mehr wie vorher. Keiner kann seinem gewohnten Alltag nachgehen, das Leben ist extrem eingeschränkt, Familien werden auf eine harte Probe gestellt und schnell gerät man da an seine Grenzen. Für Kinder/Jugendliche wie auch für ihre Eltern heißt es jetzt, das Beste daraus zu machen und zusammenzuhalten.

Auch die Schulsozialarbeit möchte ihren Beitrag dazu leisten und Sie/euch dabei unterstützen. Deshalb werden wir an dieser Stelle immer mal wieder hilfreiche Tipps für alle Beteiligten einstellen.

Für Familien ist es nun besonders wichtig, eine geregelte Tagesstruktur (mit festen Aufstehzeiten, Zeiten für Schularbeiten, Zeiten für freies Spiel, Pausen etc.) festzulegen und diese als Eltern auch zu begleiten! Denn auch nach "Corona" wird es irgendwann weitergehen und das Schlimmste wäre nun, alle Regeln und Strukturen über Bord zu werfen und einfach in den Tag hinein zu leben. Besonders im Blick sollten Eltern jetzt die Mediennutzung haben. In Zeiten der strikten Minimierung sozialer Kontakte, ist die Gefahr einer digitalen Abhängigkeit bei weitem höher als normal. Empfehlenswert ist auch hier Begrenzungen zu schaffen und die üblichen Zeiten (die vor der Corona-Zeit galten) nicht übermäßig auszuweiten. Dabei sind digitale Bildungsangebote nicht vom medialen Zeitkontingent abzuziehen. Natürlich muss den Kindern und Jugendlichen der digitale Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten ermöglicht werden. Dazu dienen Telefonate, Chatgruppen oder auch Online-Anrufe.

Darüber hinaus sollten auch Familienzeiten geschaffen werden, in denen gemeinsam gespielt (analog), gekocht, gegessen, spaziert und sich sportlich betätigt wird, aber auch gemeinsame Gespräche über die aktuellen Nachrichten und Entwicklungen sollten jetzt nicht zu kurz kommen. Wichtig ist es, Kinder und Jugendliche mit den sich überschlagenden Meldungen im Internet/TV/Radio nicht alleine zu lassen, gezielt altersgemäße Informationen zu nutzen und Meldungen auf deren Richtigkeit zu hinterfragen (Falschmeldungen/Fake-News). Hierfür hat die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz (Magdeburg) eine kleine Handreichung für Eltern zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link finden: Mit Kindern zuhause - Informationen für Eltern zu Medien und Falschmeldungen

Des Weiteren können natürlich zu Hause zusätzliche Probleme und Konflikte auftauchen, bei denen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, scheuen Sie sich also nicht, uns zu kontaktieren. Diesbezüglich finden Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aktuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten mit wichtigen Nummern der Hilfetelefone.

In diesem Sinne: bleiben Sie alle gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!     

Schulsozialarbeit

Seit 02. März 2009 gibt es Schulsozialarbeit an der Schule. Ermöglicht wird dies über das ESF-Programm „Schulerfolg sichern!“ (finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt).

Ziel des Programms ist es, sozialpädagogische Projekte an Schulen aller Schulformen zu ermöglichen, um jungen Menschen in schwierigen Situationen des Erwachsenwerdens zu unterstützen und aktiv Hilfe anzubieten. Schulsozialarbeit soll außerdem dazu beitragen ein hohes Niveau der allgemeinen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern, vorzeitige Schulabbrüche zu verringern bzw. zu verhüten und den gleichen Zugang zu einer hochwertigen Sekundarbildung fördern.

Unsere Schulsozialarbeiterinnen sind Frau Pfleger und seit dem 01.10.2019 Frau Werner-Tiedtke, sie stehen als Ansprechpartnerinnen für alle (d.h. Schüler, Lehrer, Eltern, Angehörige) und für sämtliche Problemlagen, die auftreten können, regelmäßig zur Verfügung.

An unserer Schule ergeben sich folgende konkrete Arbeitsfelder:

  • Beratung und Begleitung in Einzelfällen und in multiplen Problemlagen,
  • beständige Kontaktarbeit mit Schülern / ein offenes Gesprächsangebot,
  • Schulung sozialer Kompetenzen z. B. in Sozial- und Verhaltenstrainings,
  • Berufsorientierung speziell durch die Arbeit mit dem Berufswahlpass,
  • Durchführung / Begleitung des Lernmethodentrainings,
  • Freizeitangebote im sportlichen und kreativen Bereich,
  • Projektbegleitung der Schülerfirma „headliner“ S-GmbH,
  • Unterstützung, Mitorganisation/-planung und Durchführung von schulischen (Unterrichts-) Projekten und von Schulfesten/-veranstaltungen,
  • kontinuierliche Arbeit mit dem Schülerrat und der Ordnungsgruppe,
  • präventive und intervenierende Projekte zur Drogen- und Gewaltprävention sowie Demokratieerziehung,
  • Elternarbeit: Unterstützung bei Problemen, Vermittlung zwischen Schule und Elternhaus, thematische Elternversammlungen,
  • regionale Vernetzungsarbeit mit Jugendamt, Ordnungsamt, Freizeiteinrichtungen, Kinderheimen usw.,
  • Krisenintervention: Einschreiten bei aufkommenden (akuten) Problemen,
  • interne und externe Gremienarbeit,
  • Öffnung der Schule nach außen sowie Öffentlichkeitsarbeit. 

Alle oben genannten Maßnahmen dienen neben der Ausbildung eines positiven Schulklimas besonders der besseren Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, der Bereitschaft, sich aktiv einzubringen und die Schulzeit erfolgreich abzuschließen.  

Mit der neuen Förderperiode ab 2015 ist das ESF-Programm bis 2020 erneut an der Schule verankert und somit ein fester und verlässlicher Bestandteil für Schüler, Lehrer und Eltern und externe Partner.

                              

 

   
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