Name: Frau Seifert (geb. Pfleger) und Frau Werner-Tiedtke

Anschrift: Rasberger Straße 2, 06712 Zeitz

Email: dDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon (Schule): 03441 - 72 59 44 2

Telefon (mobil): 0151 - 40 63 95 91 (Fr. Seifert, geb. Pfleger)

                        0151 - 40 63 82 61 (Fr. Werner-Tiedtke) 

Träger der Schulsozialarbeit: CJD Sachsen-Anhalt (Standort Zeitz-Weißenfels)

Gerade zu Corona-Zeiten sind das Smartphone, der Computer oder das Tablet für Kinder und Jugendliche die einzige Möglichkeit mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Doch leider können hinter dem scheinbar lockeren und unkomplizierten Gebrauch digitaler Medien auch viele Gefahren lauern. Zwei davon sind Cybermobbing und Cybergrooming. In der Schule versuchen wir vor allem in den unteren Klassen (5. bis 7. Klasse) auf deren Gefahren hinzuweisen. Aber auch Eltern, Großeltern, Vertraute und Fachkräfte können Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen oftmals besser helfen, wenn sie Kenntnis darüber haben. 

Aus diesem Grund bietet die Netzwerkstelle "Schulerfolg sichern" des Burgenlandkreises die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an einem Webinar zum Thema: "Was tun bei Cybermobbing, Sexting & Co?" - Rechtliche Aspekte und Handlungsmöglichkeiten. Ein Webinar für Eltern, Fachkräfte und Interessierte. 

In dem 90-minütigen Webinar erfahren Sie live und interaktiv rechtliche Aspekte zu den Themen Cybermobbing, Recht am eigenen Bild und Cybergrooming sowie konkrete
Handlungsempfehlungen. Frau Gesa Stückmann beschäftigt sich seit 2007 mit dem Thema „Kinder & Neue Medien", nachdem sie mit einem Fall betraut wurde, in dem Kinder von Cybermobbing betroffen waren.

Die Teilnahme am Webinar ist für Sie kostenfrei und kann vollkommen anonym erfolgen. Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Tablet oder Smartphone) und einen Internetzugang. Nach der erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie einen Internet-Link, mit dem Sie an der Videokonferenz teilnehmen können.


Folgende Termine stehen zur Auswahl:
23.02.2021, 25.02.2021, 02.03.2021, 09.03.2021, 16.03.2021, 24.03.2021 (das Webinar findet jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr statt)
Die Anmeldung zum Webinar erfolgt unter https://eveeno.com/Webinar_Cybermobbing.


Weitere Informationen zum Webinar und zur Referentin erhalten Sie unter https://law4school.de/ oder in der Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ unter Tel.: 03445 732161 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Verein "Keine Macht den Drogen" bietet zwei kostenlose Online-Elternabende zu folgenden Themen an: 

  • Elternabend Suchtprävention "Auf der Suche nach dem Kick" mit den Themenbereichen: Konsum und Sucht, Gründe für den Konsum, Schutz vor Suchtentstehung
  • Elternabend Medien "Nur noch 10 Minuten... !" mit den Themen: Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, Chancen und Risiken, Medienkompetenz und -abhängigkeit

Für die Angebote, welche einen zeitlichen Umfang von 1,5 Stunden haben, können Sie sich auf folgender Seite anmelden: Info und Anmeldung zu den Elternabenden. Termine stehen sowohl im Februar als auch im März noch bereit.   

Viele Schülerinnen und Schüler fühlen sich mit dem Lernstoff allein auf weiter Flur und auch Eltern geraten bei manchen Bildungsaufträgen an ihre Grenzen.  Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten möchte dabei Abhilfe schaffen und bieten eine virtuelle Lernbetreuung an.

Die Internetseite Corona School e.V. (www.corona-school.de) bietet Lernunterstützung für Schülerinnen und Schüler durch Studierende. Bis heute (28.04.2020) haben sich schon 8.260 Schüler und 6.185 Studierende registriert und täglich werden es mehr.

Es ist ganz einfach mitzumachen. Ihr Schüler meldet euch mit eurem Namen und eurer E-Mailadresse auf der Plattform an und gebt an, für welche Fächer ihr Hilfe und Unterstützung benötigt. Dann werden Lernpaare zusammengestellt, die sich in einem ersten digitalen Gespräch besser kennenlernen können. Anschließend macht man sich einen Termin für die Lernbetreuung aus.

Die Betreiber der Plattform haben sich strenge Grundsätze erarbeitet und alle die dagegen verstoßen, fliegen sofort raus. Die Studierenden werden im Vorfeld eingehend geprüft und Eltern werden, besonders am Anfang, eng eingebunden. D.h. auch Eltern selbst können ihr/e Kind/er dort anmelden.      

Zusammenfassung zum digitalen Elternabend "Zu Hause wegen Corona! Wie Eltern und Kinder Medien jetzt gut nutzen"

Wie bereits angekündigt, kam am Donnerstag (26.03.20) der digitale Elternabend der Initiative "Schau hin!" und ich möchte für alle, die dieses tolle Angebot nicht wahrnehmen konnten, hier eine kleine Zusammenfassung geben. Die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" ist eine Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von Das Erste und ZDF, die Familien bei der Medienerziehung hilft.

Der Elternabend wurde von Dr. Iren Schulz gehalten, die als Mediencoach bei der Initiative tätig ist. Ein sehr schönes Zitat zu Beginn war, "Verstehen ist besser als verbieten" und mit diesem Motto wurde durch das Thema geführt. Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder mit Medien nicht alleine lassen. Eine der wichtigsten Fragen überhaupt ist, wie viele Nachrichten sind denn für mein Kind geeignet? Denn Kinder, wie auch Erwachsene wollen momentan immer auf dem neuesten Stand sein und alles erfahren. Diese Dauerbeschallung zieht natürlich auch große Beunruhigung und viele Ängste nach sich. Besonders wenn dann noch Verwandte und Bekannte betroffen sind, erleben wir dann auch eine persönliche Nähe zum Thema und es kann sehr schnell emotional werden. Und dann gibt es noch die vielen Fake-News, die sich in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer ausbreiten. Leider machen diese die größten Probleme, da man oft dem Irrglaube unterliegt, weitergeleitete Nachrichten von Freunden/Bekannten auch als besonders glaubwürdig einzustufen, weil man ja schließlich den Absender der Nachricht kennt. Dies ist aber tatsächlich nicht der Fall. Ein guter Vorsatz wäre es, sich gut ausgewählte Nachrichten gemeinsam anzuschauen und zwischendurch immer mal wieder abzuschalten.

Was die Mediennutzungszeiten angeht, sollte man mit sich selbst und den Kindern nicht zu streng sein, dennoch sollten die grundlegende Alltagsstrukturen und Regeln weiterhin erhalten werden. Es gibt eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema Bildschirmzeiten, die wie folgt lautet: Kinder bis 5 Jahre sollten 0,5 Stunden täglich und Kinder zwischen 6 und 9 Jahren nur 1 Stunde täglich vorm Bildschirm sitzen. Ab 9 Jahren sollte man mit einem Tages- oder Wochenkontingent arbeiten: entweder 10 Minuten pro Lebensjahr am Tag oder 1 Stunde pro Lebensjahr in der Woche. Hinzu kommt natürlich momentan noch die Zeit für digitale Schulaufgaben und die Kommunikation mit Freunden und Verwandten, diese sollte momentan mit oben drauf gerechnet werden. Wichtig ist dabei auch die Vorbild-Rolle der ElternBildschirmfreie Zeiten sollten für alle gleichermaßen gelten und dann auch als Familienzeiten genutzt werden.

Wie ist das nun mit dem Unterricht von zu Hause aus? Der Lebensraum Schule (Unterricht; Lerninhalte; Freunde; Pausen; Beisammensein; Austausch mit Gleichaltrigen und Lehrern) ist momentan leider komplett lahmgelegt und kann bzw. soll auch nicht von der Familie 1:1 ersetzt werden. Unsere Kinder und Jugendlichen sind genauso mit der Situation überfordert, wie die Erwachsenen auch. Das Wichtigste deshalb ist, dranzubleiben, die Alltagsstrukturen beizubehalten, sich nicht unter Druck zu setzen alles schaffen zu müssen und für sich als Familie den eigenen funktionierenden Weg zu finden. Eventuell können auch andere Familienmitglieder via Telefon-/Videokonferenzen mit in den Heimunterricht einbezogen werden. Mit Hilfe von medienpädagogischen Angeboten (Ideen für kreative Mediennutzung) kann die Zeit zu Hause kreativ/produktiv genutzt werden.

Wer sich den gesamten Elternabend noch einmal als Mitschnitt anschauen mag, findet ihn hier "Zu Hause wegen Corona! Wie Eltern und Kinder Medien jetzt gut nutzen" auf dem YouTube-Kanal der Initiative. Wichtige Hinweise finden Sie zudem am Ende des Videos in der offenen Fragerunde. Zum Nachlesen gibt es auch die Präsentation nochmal als Datei Mediennutzung und Corona.pdf.

In der Link-Liste der Präsentation finden Sie auch weitere Ideen zu Wissenssendungen für Kinder und zu digitalen Angeboten für Schule und Unterricht.

Als Familie den Alltag meistern in Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona ist nichts mehr wie vorher. Keiner kann seinem gewohnten Alltag nachgehen, das Leben ist extrem eingeschränkt, Familien werden auf eine harte Probe gestellt und schnell gerät man da an seine Grenzen. Für Kinder/Jugendliche wie auch für ihre Eltern heißt es jetzt, das Beste daraus zu machen und zusammenzuhalten.

Auch die Schulsozialarbeit möchte ihren Beitrag dazu leisten und Sie/euch dabei unterstützen. Deshalb werden wir an dieser Stelle immer mal wieder hilfreiche Tipps für alle Beteiligten einstellen.

Für Familien ist es nun besonders wichtig, eine geregelte Tagesstruktur (mit festen Aufstehzeiten, Zeiten für Schularbeiten, Zeiten für freies Spiel, Pausen etc.) festzulegen und diese als Eltern auch zu begleiten! Denn auch nach "Corona" wird es irgendwann weitergehen und das Schlimmste wäre nun, alle Regeln und Strukturen über Bord zu werfen und einfach in den Tag hinein zu leben. Besonders im Blick sollten Eltern jetzt die Mediennutzung haben. In Zeiten der strikten Minimierung sozialer Kontakte, ist die Gefahr einer digitalen Abhängigkeit bei weitem höher als normal. Empfehlenswert ist auch hier Begrenzungen zu schaffen und die üblichen Zeiten (die vor der Corona-Zeit galten) nicht übermäßig auszuweiten. Dabei sind digitale Bildungsangebote nicht vom medialen Zeitkontingent abzuziehen. Natürlich muss den Kindern und Jugendlichen der digitale Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten ermöglicht werden. Dazu dienen Telefonate, Chatgruppen oder auch Online-Anrufe.

Darüber hinaus sollten auch Familienzeiten geschaffen werden, in denen gemeinsam gespielt (analog), gekocht, gegessen, spaziert und sich sportlich betätigt wird, aber auch gemeinsame Gespräche über die aktuellen Nachrichten und Entwicklungen sollten jetzt nicht zu kurz kommen. Wichtig ist es, Kinder und Jugendliche mit den sich überschlagenden Meldungen im Internet/TV/Radio nicht alleine zu lassen, gezielt altersgemäße Informationen zu nutzen und Meldungen auf deren Richtigkeit zu hinterfragen (Falschmeldungen/Fake-News). Hierfür hat die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz (Magdeburg) eine kleine Handreichung für Eltern zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link finden: Mit Kindern zuhause - Informationen für Eltern zu Medien und Falschmeldungen

Des Weiteren können natürlich zu Hause zusätzliche Probleme und Konflikte auftauchen, bei denen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, scheuen Sie sich also nicht, uns zu kontaktieren. Diesbezüglich finden Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aktuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten mit wichtigen Nummern der Hilfetelefone.

In diesem Sinne: bleiben Sie alle gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!     

Schulsozialarbeit

Seit 02. März 2009 gibt es Schulsozialarbeit an der Schule. Ermöglicht wird dies über das ESF-Programm „Schulerfolg sichern!“ (finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt).

Ziel des Programms ist es, sozialpädagogische Projekte an Schulen aller Schulformen zu ermöglichen, um jungen Menschen in schwierigen Situationen des Erwachsenwerdens zu unterstützen und aktiv Hilfe anzubieten. Schulsozialarbeit soll außerdem dazu beitragen ein hohes Niveau der allgemeinen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern, vorzeitige Schulabbrüche zu verringern bzw. zu verhüten und den gleichen Zugang zu einer hochwertigen Sekundarbildung fördern.

Unsere Schulsozialarbeiterinnen sind Frau Seifert (geb. Pfleger) und seit dem 01.10.2019 Frau Werner-Tiedtke, sie stehen als Ansprechpartnerinnen für alle (d.h. Schüler, Lehrer, Eltern, Angehörige) und für sämtliche Problemlagen, die auftreten können, regelmäßig zur Verfügung.

An unserer Schule ergeben sich folgende konkrete Arbeitsfelder:

  • Beratung und Begleitung in Einzelfällen und in multiplen Problemlagen,
  • beständige Kontaktarbeit mit Schülern / ein offenes Gesprächsangebot,
  • Schulung sozialer Kompetenzen z. B. in Sozial- und Verhaltenstrainings,
  • Berufsorientierung speziell durch die Arbeit mit dem Berufswahlpass,
  • Durchführung / Begleitung des Lernmethodentrainings,
  • Freizeitangebote im sportlichen und kreativen Bereich,
  • Projektbegleitung der Schülerfirma „headliner“ S-GmbH,
  • Unterstützung, Mitorganisation/-planung und Durchführung von schulischen (Unterrichts-) Projekten und von Schulfesten/-veranstaltungen,
  • kontinuierliche Arbeit mit dem Schülerrat und der Ordnungsgruppe,
  • präventive und intervenierende Projekte zur Drogen- und Gewaltprävention sowie Demokratieerziehung,
  • Elternarbeit: Unterstützung bei Problemen, Vermittlung zwischen Schule und Elternhaus, thematische Elternversammlungen,
  • regionale Vernetzungsarbeit mit Jugendamt, Ordnungsamt, Freizeiteinrichtungen, Kinderheimen usw.,
  • Krisenintervention: Einschreiten bei aufkommenden (akuten) Problemen,
  • interne und externe Gremienarbeit,
  • Öffnung der Schule nach außen sowie Öffentlichkeitsarbeit. 

Alle oben genannten Maßnahmen dienen neben der Ausbildung eines positiven Schulklimas besonders der besseren Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, der Bereitschaft, sich aktiv einzubringen und die Schulzeit erfolgreich abzuschließen.  

Mit der neuen Förderperiode ab 2015 ist das ESF-Programm bis 2022 erneut an der Schule verankert und somit ein fester und verlässlicher Bestandteil für Schüler, Lehrer und Eltern und externe Partner.

                              

 

   
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